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Unsere Leistungen im Überblick

Allgemeine Leistungen

In unserer orthopädischen unfallchirurgischen Facharzt-Praxis betrachten wir Sie als Patienten ganzheitlich und haben hierfür ein breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten. Zu unserem gesamten Spektrum der konservativen orthopädischen Leistungen finden Sie bei uns weitere Behandlungsmöglichkeiten – wie z. B. Akupunktur oder intraartikuläre Injektionen.

Behandlung Knieverletzung

Zu unseren allgemeinen Leistungen gehören:

  • Manuelle / Chirotherapie
  • Akupunktur TCM
  • Digitale Röntgenanlage – für alle Arten, ob Unfall oder Röntgenkontrolluntersuchungen
  • Periradikuläre Therapie (PRT) der Lendenwirbelsäule
  • Unabhängige Beratung zu Operationsverfahren und Therapie (z.B. Endoprothesenversorgung)
  • Zweitmeinungskonsultation
  • Ärztliche Begutachtung
  • Einlagenversorgung
  • Injektionstherapie bei Gelenkerkrankungen
  • Infusionstherapie
  • Osteoporosetherapie – DEXA Knochendichtemessung
  • Schmerztherapie
  • Alle Arten von Sport- und Unfallverletzungen

Periradikuläre Therapie (PRT) der Lendenwirbelsäule

C-Bogen-gesteuerte Behandlungen (unter Durchleuchtung)

Raum mit Liege Radiologie C-Bogen

Die Indikation zur Schmerzbehandlung durch eine PRT besteht bei Schmerzen aufgrund einer Reizung der aus dem Rückenmark austretenden Nervenwurzel. Dies kann durch einen Bandscheibenvorfall und/oder eine knöcherne Einengung infolge degenerativer Veränderungen der Wirbelsäule hervorgerufen werden (sog. Foramenstenose = Einengung der Nervenaustrittstelle aus der Wirbelsäule).

Ein Nervenreizsyndrom kann aber auch als Folge einer Instabilität der knöchernen Wirbelsäule entstehen. Dabei sorgt die zunehmende Beweglichkeit der einzelnen Wirbel eine ständig mechanisch Reizung und damit entzündliche Reaktion an den Nerven. Wenn keine akuten hochgradigen Lähmungen und / oder Gefühlsstörungen bestehen und die konservative Therapie nach 2 bis 4 Wochen keinen Erfolg bringt, lassen sich die Beschwerden mit Hilfe der interventionellen Schmerztherapie behandeln. Viele Bandscheibenvorfälle – insbesondere wenn sie frisch aufgetreten sind – verheilen spontan und/oder können mit der gezielten Behandlung (PRT) zum schrumpfen gebracht werden. So lässt sich nicht selten eine Operation vermeiden.

Die Durchführung erfolgt unter Röntgenkontrolle. In Bauchlage wird nach Festlegung des zu behandelnden Wirbelsäulenabschnitts und anschließender mehrfacher Hautdesinfektion eine dünne Injektionsnadel unter Lokalanästhesie der Haut und Muskulatur bis in unmittelbarer Nähe des Nervenaustrittspunkts vorgeschoben. Danach werden kleine Mengen eines Schmerzmittels meist kombiniert mit Kortison und ggf. eine kleine Menge Kontrastmittel an die Nervenwurzel injiziert.

Facettengelenkbehandlungen

Infolge zunehmender Arthrose der kleinen Wirbelsäulengelenke (im Alter zunehmend) kann es zu chronischen oder akuten Nacken-, Brust- oder Rückenschmerzen kommen. Häufig sind die Schmerzen belastungsabhängig und zeigen keine Ausstrahlungstendenzen in die Arme oder Beine. Sie sind am Morgen meist stärker, nehmen nach anfänglicher Bewegung ab, um dann erneut unter intensiverer Belastung wieder vermehrt aufzutreten.

Die Schmerzen führen nicht selten zu chronischen Bewegungseinschränkungen, wodurch mit der Zeit die Kraft der Muskulatur abnimmt, was den Krankheitsverlauf negativ unterstützt.

Therapie der ersten Wahl sind konservative Behandlungen wie Wiederaufnahme von Bewegung und Sport inkl. Muskelaufbau durch Krafttraining. Wird hierunter allerdings keine Verbesserung der Schmerzsituation beobachtet, bietet die interventionelle Schmerztherapie eine Alternative an.

Durch eine gezielte Therapie der Facettengelenke bzw. der Blockade der versorgenden Nerven an den Facettengelenken können die Beschwerden behandelt werden. In Bauchlage wird unter Röntgenkontrolle die Höhe des Wirbelsäulenabschnittes identifiziert. Nach Hautdesinfektion wird unter radiologischer Kontrolle eine Nadel an das zu behandelnde Facettengelenk herangeführt und meist eine Mischung von Schmerzmittel und Kortison mit ggf. einer kleinen Menge an Kontrasmittel in, an und um das Gelenk gespritzt.

Durch die zu erwartende Schmerzlinderung soll erreicht werden, dass der Patient die so wichtige Krankengymnastik wieder aufnehmen kann.

Infiltration des Iliosakralgelenks (ISG)

Schmerzen im unteren Rücken werden nicht selten durch Funktionsstörungen des Iliosakralgelenks (ISG) ausgelöst. Dieses Gelenk ist die Verbindung zwischen Wirbelsäule und Becken. Um ein schmerzhaftes ISG zu behandeln bzw. es als Ursache der Schmerzen sicher zu diagnostizieren, werden auch hier schmerzstillende Injektionen unter Röntgenkontrolle angewendet.

Da die Beschwerden ähnlich sein können wie bei Bandscheibenvorfällen oder anderen degenerativen lumbalen Wirbelsäulenveränderungen ist die Differentialdiagnose manchmal schwierig. Typische Beschwerden sind:

  • Tief sitzende Rückenschmerzen
  • Schmerz, Gefühllosigkeit, Kribbeln, Schwäche in den Beinen
  • Becken-/Gesäßschmerz
  • Hüft-/Leisten-/Oberschenkelschmerz
  • Instabilitätsgefühl des Beins (Wegknicken, Nachgeben)
  • unfähig, lange zu sitzen, Sitzen nur auf der nicht betroffenen Seite
  • Der Ein-Bein-Stand kann Schmerzen in der betroffenen Seite hervorrufen
  • Gestörte Schlafmuster
  • Schmerz beim Aufstehen

In Bauchlage wird nach Hautdesinfektion und möglicher Betäubung der Haut unter Röntgenkontrolle eine Nadel an das untere drittel des Gelenkspaltes geführt. Zur genauen Kontrolle der Lage können geringe Mengen von Kontrastmittel injiziert werden bevor dann das Betäubungsmittel eingespritzt wird.

Als relativ sicheres Zeichen der Schmerzursache durch ein blockiertes ISG ist eine merkliche Schmerzreduktion nach Infiltration zu erwarten. Die schmerzlindernde Wirkung reicht meist für mehrere Wochen bis hin zu einigen Monaten. Es wird empfohlen die Behandlung nicht häufiger als 4 mal im Jahr durchzuführen.

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Akupunktur

Was ist Akupunktur?

Nach der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM) wird der Körper von Energiebahnen durchzogen. Diese Energiebahnen können blockiert sein. Als Ursachen kommen beispielsweise Kälte, Hitze, Feuchtigkeit, unausgewogene Ernährung, Verletzungen, Störfelder nach Operationen und emotionale Gründe (Stress, verdrängte Wut, Trauer, Angst) in Betracht.

Akupunktur-Puppe mit Akupunkturnadeln

Wann kann Akupunktur mir helfen?

Schmerzzustände an Bewegungsapparat, Muskulatur, Kopf
Tennisellenbogen, Fersensporn, Lumbago, Muskelverkürzungen, Muskelzerrungen, Kopfschmerzen, Nacken- und Rückenschmerzen

Neurologische Störungen
Neuralgien, Schwindel, Tinnitus, Koordinationsstörungen, Lähmungserscheinungen

Allergien, Asthma, Bronchitis
Heuschnupfen, chronische Infektionen, Ohrgeräusche, Stirn- und Nebenhöhlenprobleme, Erschöpfungszustände

Behandlung

Die Behandlung (ca. 30 Minuten inkl. Ruhezeit) ist in der Regel schmerzfrei und eine optimale Ergänzung zur Myoreflextherapie.

Was übernimmt Ihre Krankenkasse?

Bei einer Kniegelenksarthrose sowie andauernden Rückenschmerzen ist die Akupunktur inzwischen unter bestimmten Vorrausetzungen eine Leistung der Gesetzlichen Krankenkassen.

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Akupunktur-Taping

Muskuläre und lympathatische Massage: bei Schmerzen an Gelenken, Narben oder nach Operationen

Anwendungsmöglichkeiten des Akupunktur-Tapings liegen bei:

  • Wirbelsäulen- und Rückenschmerzen
  • Schulter-, Arm- und Handschmerzen
  • Gelenkschmerzen bei Arthritis und Arthrose
  • Schmerzen nach Operationen
  • Entstörung von Narben

Wie bei klassischer Akupunktur liegen die Vorteile von Akupunktur-Taping in der medikamenten- und schmerzfreien Behandlung.

Rücken mit blauen Bandagen

Was übernimmt Ihre Krankenkasse?

Die gesetzlichen Kassen erstatten die Kosten für ein Akupunktur-Taping zur Zeit nicht. Je nach Zeitaufwand und Material variieren die Kosten.

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ACP-Behandlung / Eigenblutbehandlung

Natürliche Heilung von Überlastungsschäden, Verletzungen, Arthrose sowie nach Operationen

Klettern am Felsen

Mit der ACP-Therapie (Autologes Conditioniertes Plasma) steht heute ein weiteres modernes und Nebenwirkungsfreie Behandlungsverfahren zur Verfügung bei dem mit körpereigenen Heilungsfaktoren die natürliche Selbstheilung von Gewebe gefördert wird. Sie ist bei einer großen Anzahl von Überlastungsschäden, Verletzungen, Verschleißerkrankung sowie zur Heilungsbeschleunigung nach Operationen wirksam. Die ACP-Therapie ist nebenwirkungsfrei.

Sehr viele Erkrankungen und Verletzungen des menschlichen Körpers heilen von selbst. Hinter dieser natürlichen „Selbstheilungstendenz“ steckt ein unglaublich komplexes biologisches System. Die Wissenschaft ist dabei dieses System aufzuklären und besser zu verstehen.

Das phänomenale Potential der natürlichen Heilung, d.h. einer Heilung ohne Medikamente und ohne Operation, macht sich die Eigenbluttherapie zu Nutze. Besonders wirksam scheint die Behandlung mit körpereigenen Blutbestandteilen wie ACP (Autologes Conditioniertes Plasma) bzw. PRP (Platelet Rich Plasma) zu sein.

Was bedeutet ACP-Therapie?

Illustration Kniegelenk

Grundlage für die nunmehr seit mehr als zehn Jahren mit zunehmendem Erfolg eingesetzte ACP-bzw. PRP-Behandlung ist das Wissen, dass im Blutplasma und den Blutplättchen (Thrombozyten) Wundheilungsfaktoren in einer gewissen Konzentration vorhanden sind.

Konkret handelt es sich bei diesen Wundheilungsfaktoren zum einen um Wachstumsfaktoren, die zur verbesserten Regeneration der Zellen, gesteigerten Produktion von Kollagen und verbesserten Blutversorgung des Gewebes führen. Zum anderen handelt es sich um entzündungshemmende Faktoren, die zur Reduktion der Gewebsentzündung bei Verschleißprozessen und Verletzungen beitragen.

Die genauen Abläufe der körpereigenen Heilung sind derzeit noch nicht im Einzelnen bekannt. Man hat aber in zahlreichen Studien* die Wirksamkeit und das breite Einsatzgebiete der ACP- bzw. PRP-Therapie bei Unterstützung von natürlichen Heilungsprozessen nachweisen können.

Wie wird die ACP-Therapie durchgeführt?

Das Prinzip der Behandlung mit körpereigenen Blutbestandteilen wie der ACP- bzw. PRP-Therapie besteht darin, dass in einem ersten Schritt dem Patienten zunächst eine kleine Menge Blut aus der Armvene entnommen wird. Hieraus werden danach durch entsprechende Aufarbeitung Blutplasma und Thrombozyten, in denen sich die relevanten körpereigenen, wachstumsfördernden und entzündungshemmenden Botenstoffe befinden, isoliert.

Unmittelbar anschließend wird das so erhaltene Plasma (ACP bzw. PRP) mit seinen hochkonzentrierten Wundheilungsfaktoren in das betroffene Gelenk oder an die erkrankte Struktur eingespritzt.

Die Behandlung wird im Allgemeinen 3-4 Mal im wöchentlichen Abstand durchgeführt. Da ACP aus jeweils eigenem Blut hergestellt wird, ist die Behandlung risikoarm. Unverträglichkeiten oder allergische Reaktionen bestehen faktisch nicht.

Was übernimmt Ihre Krankenkasse?

Die gesetzlichen Kassen übernehmen leider keine Kosten für die Eigenblut/Eigenplasma-Therapie in der Orthopädie. Die Kosten variieren je nach Anzahl der Anwendungen.

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Arthrose Therapie – Hyaluronsäure

Die Gelenke eines jeden Menschen weisen ab einem bestimmten Alter (häufig ab 45) Abnutzungserscheinungen auf. Diese degenerativen Gelenkleiden bezeichnet man als Arthrose.

Das Hauptsymptom von Arthrosen sind Schmerzen, Gelenksteifheit, knackende Geräusche, Schwellung und im Späteren Deformierung des Gelenks.

Jogging im Park bei Sonnenaufgang

Bei einer Arthrose trocknet der hyaline Knorpel, der die Knochenenden bedeckt und schützt, aus. Da der hyaline Knorpel maßgeblich an der Speicherung von Gelenkflüssigkeit beteiligt ist, wirkt sich ein Austrocknen dramatisch aus. Die Puffer- und Gleitfunktion des Knorpels geht verloren. Die Knochenenden reiben ungeschützt aneinander. Arthrosen sind nicht auf die Knochenenden beschränkt. Auch die Gelenkkapseln und die gelenknahe Muskulatur werden in Mitleidenschaft gezogen.

Hyaluronsäure ist ein ist ein Glykosaminoglykan. Es ist der wesentliche Bestandteil der Gelenkflüssigkeit. Im Gegensatz zu Wasser ist Hyaluronsäure leicht viskos (dickflüssiger als Wasser). Es kann daher nicht so leicht aus dem Gelenk gepresst werden. Auch haftet Hyaluronsäure aufgrund der chemischen Zusammensetzung gut am Gelenkknorpel.

Wirkung der Hyaluronsäure im Gelenk

Illustration Kniegelenk

Im gesunden Gelenk spielt Hyaluronsäure eine entscheidende Rolle. Bei der Arthrose ist die Stoffwechselgleichgewicht (Homöostase) im Gelenk gestört und es kommt zu einer Kette von Entzündungsreaktionen, die den Knorpel dauerhaft schädigen.

Durch die Injektion des natürlichen Knorpelbausteins Hyaluronsäure kommt es bei den meisten Patienten (ca. 80%) zur einer spürbaren Schmerzlinderung, besseren Gelenkfunktion und damit zu einer deutlichen Steigerung von Vitalität und Lebensqualität. Gelenkoperationen können vermieden oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Je nach Gelenk und Arthrosegrad werden zwischen drei und fünf Injektionen mit hochkonzentrierter Hyaluronsäure in das betroffene Gelenk durchgeführt. Die Injektionen sollten einmal wöchentlich erfolgen.

Obwohl die in ein Gelenk injizierte Hyaluronsäure vom Körper abgebaut wird, ist nachgewiesen, dass ihre Wirkung längere Zeit anhält.

Der therapeutische Effekt einer solchen Behandlung hält erfahrungsgemäß etwa 12 Monaten an. Wiederholte Behandlungszyklen sind bei Bedarf möglich bzw. sinnvoll.

Was übernimmt Ihre Krankenkasse?

Die gesetzlichen Krankenkassen führen Arthrose-Therapie mit Hyaluronsäure leider nicht in ihrem Leistungskatalog. Private Kassen dagegen schon.

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EMG-Untersuchung / Biofeedback

E – Elektro (elektrische Spannung)

M – Myo (Muskulatur)

G – Graphie (Aufzeichnung)

Elektrische Spannungen der Muskulatur werden aufgezeichnet und sichtbar gemacht. Es handelt sich hierbei um Oberflächenelektroden, die die Muskelfunktion überprüfen. Diese Elektroden werden schmerzfrei auf die zu untersuchende Muskelgruppe geklebt und messen die einzelnen Impulse der Muskulatur und wandeln diese in graphisch sichtbare Signale um.

Bei einer Messung werden 3 verschiedenen Situationen aufgezeichnet:

  1. Ruhetonmessung (z. B. entspanntes Sitzen)
  2. Isometrische Kontraktionsmessung
  3. Funktionelle Messung (Bewegungsmessung)

Mit unserem hochmodernen „SinfoMedEMG-System“ lassen sich verspannte oder abgeschwächte Muskelbereiche sowie funktionelle Defizite mit höchster Präzision erfassen.

Ruhespannung des M.Trapezius (pathologisch):
linke Seite = leicht verspannt, rechte Seite = stark verspannt

Hand auf Display mit Rücken Illustration

Anwendungsgebiete:

  • Schulter- und Nackenschmerzen
  • Chronischer Kopfschmerz
  • Chronische Rückenschmerzen
  • Abgeschwächte Muskulatur nach einer OP
  • Diverse Muskelabweichungen nach z. B. Verletzungen, Fehlhaltungen

Folgende spezifische Diagnose-relevante Fragen werden gestellt:

  • Kann der Muskel entspannen?
  • Ist der Muskel aktiv, wenn er es sein sollte?
  • Ist der Muskel aktiv, wenn er es nicht sein sollte?
  • Wie stark ist der Muskel aktiv?
  • Ist ein Unterschied im Seitenvergleich erkennbar?

Nun können wir gezielt unsere Behandlung individuell bei Ihnen fortsetzen und geeignete therapeutische Maßnahmen einleiten.

Ein gutes Therapieergebnis erzielt dabei unterstützend unser Biofeedback

Bei der Biofeedback-Behandlung werden körperliche Funktionen dem Patienten kontinuierlich zurückgemeldet (z. B. optisch oder akustisch) und positive Veränderungen dieser Körperfunktionen verstärkt, so dass Sie als Patient lernen können, die einzelnen Körperfunktionen zu beeinflussen und gezielt zu steuern.

Eine eingeschränkte Köperwahrnehmung sowie ungünstige Arbeitsplatzverhältnisse sind die Ursache vieler Krankheitsbilder und äußern sich häufig in Fehl- und Schonhaltungen.

Mit EMG-Biofeedback können diese bewusst gemacht und therapiert werden. Beispielsweise wird bei Schulter-/Nackenverspannungen eine Tonussenkung bewirkt. Häufig kann dem Patienten bereits in der ersten Sitzung ein „Aha-Erlebnis“ und eine für ihn belastungsarme Körperhaltung oder ökonomische Arbeitsweise vermittelt werden. Außerdem können Ansteuerungsdefizite, wie sie z. B. bei der postoperativen M. vastus medialis-Atrophie typisch sind, gezielt therapiert werden.

Was übernimmt Ihre Krankenkasse?

Die gesetzlichen Krankenkassen führen die EMG Diagnostik nicht in ihrem Leistungskatalog auf. Private Kassen dagegen schon.

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Lasertherapie

Schonende Behandlung durch Licht: bis in tiefe Gewebeschichten

Die Lasertherapie in der Orthopädie nutzt „verstärktes“ Licht für die Reizung von Körperstellen – ähnlich wie bei der Akupunktur. Laser ist gebündeltes Licht. Die Abkürzung “Laser” steht für Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation. Das bedeutet: Lichtverstärkung durch angeregte Strahlung.

Lasertherapie kann helfen bei

  • Arthrose und Gelenkverschleiß
  • Epikondylitis – Tennisarm
  • Achillessehnenentzündung
  • Schleimbeutelentzündungen
  • Sehnenscheidenentzündung
  • Verstauchungen und Zerrungen
  • Muskelfaserrissen
  • Rheuma

Lasertherapie – so verläuft Ihre Behandlung

In der Regel erfolgt die Behandlung in 4–6 Sitzungen. Ihre individuellen Voraussetzungen geben den Ausschlag dafür, wie viele Sitzungen tatsächlich benötigt werden.

Was übernimmt Ihre Krankenkasse?

Die gesetzlichen Kassen Leistungen dürfen nicht alles erstatten, was die moderne Medizin bietet. Die Lasertherapie ist keine von den gesetzlichen Krankenkassen erstattbare Leistung.

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Magnetfeldtherapie

Einsatzmöglichkeiten für die Magnetfeldtherapie bestehen bei

  • Arthrose
  • verschleißbedingten Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule, besonders der Hals- und Lendenwirbelsäule
  • Rheuma
  • Schmerzen und Entzündungen im Bewegungsapparat
  • Osteoporose – Knochenschwund
Frau posiert bei Sonnenuntergang

Magnetfeldtherapie – Ihre Behandlung

Die betroffenen Gelenke werden in einer Rundspule gelagert, während Sie bequem auf einer Liege ruhen. Eine Serie von 10 Behandlungen ist anzuraten.

Was übernimmt Ihre Krankenkasse?

Die gesetzlichen Kassen erstatten die Kosten für die Magnetfeldtherapie leider nicht, da sie nicht alles erstatten, was die moderne Medizin bereitstellt.

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Osteoporose / Knochendichtemessung

Die Osteoporose zählt zu den häufigsten Stoffwechselerkrankungen des Knochens.

Die Bezeichnung Osteoporose leitet sich aus dem griechischen osteon (=Knochen) und paoaro (= Loch) ab. Sie zeichnet sich durch eine verringerte Knochenmasse und eine poröse Knochenstruktur aus. Beides lässt den Knochen leichter brechen. Wirbelsäule, Hüfte und Handgelenk zählen zu den typischen Bruchstellen. Da der Knochenschwund lange Zeit ohne Anzeichen fortschreitet, kommt es nicht selten zu Brüchen ohne äußerliche Einflüsse.

Wirbelsäule, Rücken mit Focus Rückenschmerzen

Der Früherkennung und Prävention von Osteoporose kommt eine hohe Bedeutung zu, denn rechtzeitig erkannt ist die Osteoporose eine gut behandelbare Krankheit. Die einzige Möglichkeit einer frühzeitigen Diagnosestellung, also bevor Frakturen aufgetreten sind, ist die Quantifizierung der Knochendichte. Knochendichtemessungen analysieren die Knochendichte in verschiedenen Arealen des Skeletts und erlauben eine Risikoaussage für spätere Brüche. Liegen bereits Frakturen vor, erlaubt die Messung der Dichte eine Sicherung der Diagnose und die Ermittlung des Schweregrades des Knochenbruchs.

Das aussagekräftigste Verfahren ist hierbei die DEXA Methode, um eine Osteoporose frühzeitig zu erkennen. Hierbei handelt es sich um ein Röntgenverfahren mit sehr geringer Strahlenbelastung. Gemessen wird der Calcium-Hydroxylapatitgehalt des Knochens, der Rückschlüssen auf die Knochenmasse ermöglicht.

Bilder mit verschiedenen Knochendichten

Empfohlen wird die Untersuchung vor allem für Patienten mit erhöhtem Osteoporose-Risiko

Ein erhöhtes Risiko besteht bei:

  • Frauen nach der Menopause
  • Frauen mit frühzeitigem Verlust der Eierstockfunktion (nach OP, Bestrahlung, vorzeitigen Wechseljahren, extremen Zyklusstörungen)
  • Männern mit Testosteronmangel in hohem Alter
  • Männern nach Operation, Bestrahlung oder Chemotherapie der Hoden
  • Patienten mit familiär bekannter Osteoporose
  • Patienten mit erhöhtem Alkohol- und Nikotinkonsum
  • Patienten mit Calcium-Mangel oder Calcium-Stoffwechselstörungen
  • Patienten mit geringem Körpergewicht bzw. geringer körperlicher Betätigung
  • Einnahme von Cortisonpräparaten
  • Erkrankungen von Darm, Nieren, Leber oder Schilddrüse
  • Diabetes mellitus Typ 1
  • deutlichen Osteoporose-Beschwerden (z. B. Knochenschmerzen)
DEXA-Knochdichtemessgerät

Verfahren

Mit einer geringen Röntgenstrahlung, die bei etwa einem Hundertstel einer Röntgen-Lungenaufnahme liegt, tastet der Hologic Explorer das Untersuchungsgebiet ab. In der Regel wird die Knochendichte an zwei Stellen (der Lendenwirbelsäule und dem Schenkelhals) gemessen. Die Auswertung erfolgt per Computer. Dabei werden die individuell ermittelten Werte mit bestimmten Standardwerten verglichen.

Die Untersuchung ist schmerzfrei, nicht belastend und dauert ca. 15 bis maximal 30 Minuten. Risiken sind nicht bekannt; eine Schwangerschaft sollte jedoch ausgeschlossen sein.

Grafische Auswertung

Was übernimmt Ihre Krankenkasse?

Zum Teil wir die Knochendichtemessung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, wenn gewisse Kriterien, die wir mit unserem Fragenbogen abfragen, erfüllt sind.

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Stoßwellentherapie / ESWT

Die Stoßwellentherapie, oder extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) kann in der Orthopädie und Unfallchirurgie bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt werden um die Heilung zu beschleunigen und Beschwerden zu lindern.

Sprint startet auf Laufbahn

Indikation

  • Kalkschulter
  • Tennis- und Golferellenbogen
  • Fersensporn
  • Chronische Entzündungen von Sehnenansätzen an Schultergelenk, großem Rollhügel der Hüfte, Achillessehne, Patellaspitze (Patellasehne)
  • Schienbeinkantensyndrom
  • Pseudarthrose (= „Falschgelenk“ infolge unvollständiger Knochenbruchheilung)
    Triggerpunkttherapie bei Muskelverhärtungen

Praktische Durchführung

Detailfoto Untersuchungsgerät

Der Therapiekopf wird mit einem Kontaktgel auf die Haut des zu behandelnden Areals angekoppelt und die Stärke sowie die Anzahl der Impulse eingestellt. In einer energieflussdichteabhängigen Frequenz werden dann die Stoßwellen appliziert. Zu Beginn der Behandlung können Schmerzen verstärkt auftreten, wenn die Stoßwellen auf das entzündete Gewebe treffen. Eine vorherige Betäubung des zu behandelnden Gebietes ist meistens nicht notwendig. Im Verlauf der Therapie bessert sich der Schmerz gewöhnlich.

Je nach Anzahl der abgegebenen Stoßwellen (in der Regel 1500 bis 2000 Impulse pro Sitzung) dauert eine Therapiesitzung zwischen 5 bis 15 Minuten.

In der Regel sind 3 bis 5 Behandlungen im Abstand von jeweils einer Woche notwendig.

Was übernimmt die Krankenkasse

Die Stoßwellentherapie ist nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten. Sie wird daher nach der Gebührenordnung der Ärzte (GOÄ) berechnet.

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Medizinische Vibrationstrainings-Therapie

Mensch auf einem Gipfel - fühlt sich befrei!

Wirkung

Die verschiedensten Wirkungen auf Muskulatur/Gewebe lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Steigerung der inter- und intramuskulären Koordination
  • Lösen muskulärer Verspannungen
  • Provokation des Knochenwachstums
  • Förderung der Durchblutung jeglicher Gewebearten
  • Stimulation des Bindegewebes
  • Kräftigung der Muskulatur
  • Fettverbrennung

Wie sieht so ein Training aus?

Die Vibrationsreize rufen reflektorische Muskelkontraktionen hervor, wie sie normalerweise nur bei ausgeprägten Trainingsformen z.B. bei Leistungssportlern stattfinden. Positiv ist auch hervorzuheben, dass die Gelenkbelastung aufgrund der statischen bewegungslosen Position äußerst gering ist, so dass das Training auch bei Patienten mit Arthrosen (Gelenkverschleiß) Anwendung finden kann. Eine Behandlung dauert ca. 20 Minuten und ermöglicht ein höchst intensives Training, welches ansonsten ein Vielfaches der Zeit benötigt. Sinnvoll sind zu Beginn 10 Trainingseinheiten mindestens ein bis zweimal pro Woche.

Mitzubringen sind:

  • Motivation und Vertrauen – das Alter ist kein Hinderungsgrund
  • Sportbekleidung
  • Handtuch
  • Gutes dämpfendes Schuhwerk.
Ältere Frau trainiert auf Vibrationsgerät

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